David Kessler

Gab es Gespräche zwischen Stadtverwaltung und den Trägern von Streichung betroffener Familienzentren?

Der Stadtrat Jens Kieselstein hat eine Ratsanfrage gestellt, inwiefern Gespräche zwischen Stadtverwaltung Chemnitz und den Trägern von Streichung betroffener Familienzentren stattgefunden haben. Fand – wie angekündigt – im Januar oder Februar ein Termin zwischen Dezernatsleitung und Amtsleitung Jugendhilfeamt mit den betroffenen Trägern der von den im November angekündigten Streichungen der Jugend- und Familienzentren statt, obwohl nun eine Finanzierung zunächst abgesichert ist? Antwort: Für die Angebote der Kinder- und Familienzentren wurden keine Gespräche mit den Projektträgern geplant, da weder in der Finanzierung noch in der inhaltlichen Ausrichtung der Projekte Änderungsbedarfe bestehen.Die Träger wurden Ende Januar 2023 schriftlich informiert, dass aufgrund höherer Landeszuschüsse für die Kinder- und Jugendhilfe die Finanzierung der Kinder- und Familienzentren vorbehaltlich der Beschlussfassung der Haushaltssatzung 2023/2024 gesichert ist. Dieses Vorgehen ist mit dem Unterausschuss Jugendhilfeplanung und dem Jugendhilfeausschuss abgestimmt. Sollte dieser Termin als allgemeine Abstimmungsrunde oder separat mit jedem einzelnen Träger stattfinden? Antwort: Antwort siehe unter Frage 1 Welche Vertreter der SVC nahmen/nehmen an dieser Runde teil? Antwort: Antwort siehe unter Frage 1

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Trotz Schuldenhaushalt – FDP macht sich für wichtige investive Vorhaben stark!

Vor dem Hintergrund der Haushaltsverhandlungen der Stadt Chemnitz für die Jahre 2023 und 2024, hat die FDP-Fraktion mehrere Änderungsanträge eingereicht und somit für fünf Projekte die Finanzierung gesichert. Dazu gehören: 1. Erhöhung der finanziellen Mittel für den Innenstadtfonds zur Leistung des Eigenanteils für das Landesprogramm „Ab in die Mitte“ 2. Absicherung der Nachhaltigkeitskonferenz und Preisverleihung des Carlowitz-Preises 3. Ausführung Basketballplatz Konkordiapark für Spielfeld und Sitzgelegenheiten (Traverse) 4. Fortführung der Bürger-App 5. Projektgelder für Nachtmanagement in Chemnitz Dazu der stellv. Fraktionsvorsitzende Jens Kieselstein: „Trotz defizitärem Haushalt war es uns Freien Demokraten besonders wichtig, investive Maßnahmen nicht zu versäumen. Die von uns fokussierten Projekte spiegeln auch unsere Prioritäten wider: Wir setzen uns für die Attraktivität der Innenstadt ein, für ein attraktives Freizeitangebot für Jugendliche und wir stellen die Themen Wirtschaft und Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt. Mit diesen Vorhaben macht die Stadt Chemnitz einen Schritt in die richtige Richtung.“ Zur Erhöhung der finanziellen Mittel für den Innenstadtfonds zur Leistung des Eigenanteils für das Landesprogramm „Ab in die Mitte“ äußert sich Kieselstein wie folgt: „Der Innenstadtfond hat in den vergangenen zwei Jahren einiges ermöglicht, diese Projekte kamen bei der Bevölkerung auch gut an: Ich denke hier an den Photo-Point oder an die kreative Innenstadtbestuhlung im Sommer. Viele Chemnitzerinnen und Chemnitzer wünschen sich eine attraktive Innenstadt. Chemnitz hat das Potenzial dafür, es brauchte aber auch Impulse von der Stadtverwaltung aus. Wir haben in den vergangenen zwei Jahren vieles bewegen können und werden an dieser Stelle gewiss nicht aufhören.Als Freie Demokraten haben wir das Thema Innenstadt bereits in der Vergangenheit forciert und die Einrichtung eines Innenstadtfonds ermöglicht, im Rahmen dieses Haushaltes gehen wir aber noch einen Schritt weiter: Mit der Erhöhung der finanziellen Mittel können wir so unseren Eigenanteil leisten und am Landesprogram „Ab in die Mitte“ teilnehmen. Dieses Programm des Freistaates wird es der Stadt Chemnitz ermöglichen, die Umsetzung innovativer Ideen zur Belebung der Innenstadt noch stärker voranzutreiben“ Zur Absicherung der Nachhaltigkeitskonferenz und Preisverleihung des Carlowitz-Preises äußert sich Kieselstein wie folgt: „Hans Carl von Carlowitz war der Vordenker der Nachhaltigkeit, insbesondere im politischen Sinne. Seine Auffassung, wonach der Mensch mit seinen Ressourcen vorausschauend und nicht verschwenderisch umgehen muss, ist über die Jahre in die politische Arbeit vieler Entscheidungsträger, regional wie international, eingeflossen. Es freut mich besonders, dass sich die Stadt Chemnitz dem intellektuellen Erbe des wohlmöglich wichtigsten Chemnitzers angenommen und die Durchführung der Nachhaltigkeitskonferenz wie auch die Verleihung des Carlowitz-Preises im Rahmen des kommenden Haushaltes mit 50.000€ pro Jahr abgesichert hat.“ Zur Ausführung Basketballplatz Konkordiapark für Spielfeld und Sitzgelegenheiten (Traverse) äußert sich Kieselstein wie folgt: „In diesem Haushalt mussten wir bereits den Rotstift ansetzen und mehrere schmerzliche Abstriche machen. Wir werden aber sicherlich nicht anfangen, an den Angeboten für Kinder und Jugendlichen zu sparen: Als FDP-Fraktion haben wir uns dafür eingesetzt, dass trotz schwieriger Haushaltslage der Bau eines Basketballplatzes am Konkordiapark fortgeführt wird. Dazu haben wir die Einstellung von 100.000 Euro pro Haushaltsjahr in den Haushaltsplan für dieses Vorhaben durchsetzen können. Weiterhin soll mit diesem Geld die ganzheitliche Aufwertung des Parks gesichert werden. Ich bin dankbar, dass dieses Vorhaben auch in den anderen Fraktionen Anklang fand und wir dieses Vorhaben nun fraktionsübergreifend angehen können. Mit der Einstellung der 100.000 Euro können weitere Planungsschritte begangen und die Umsetzung vollzogen werden. Dazu Kieselstein abschließend: „Indem wir diese Summe einstellen, werden weitere Planungsschritte ermöglicht und die Umsetzung final gesichert werden können. Uns Freien Demokraten liegt dieses Projekt besonders am Herzen, da wir den Kindern und Jugendlichen attraktive Angebote zur sportlichen Freizeitgestaltung machen wollen!“ Vor dem Hintergrund der Haushaltsverhandlungen der Stadt Chemnitz für die Jahre 2023 und 2024, hat die FDP-Fraktion mittels eines Änderungsantrages das Vorhaben zur Umsetzung einer Chemnitz Bürger-App, zur Bündelung von Serviceleistungen und Meldemöglichkeiten für Bürgerinnen und Bürger, mit 50.000€ pro Jahr durchsetzen können.Dazu der stellv. Fraktionsvorsitzende Jens Kieselstein: „Die Dienstleistungsorientierung der Stadtverwaltung würde mit einer Bürger-App deutlich in Richtung Bürgerinnen und Bürger gehen. Wir brauchen ein zentrales Tool für Mängelmeldung, Terminfindung für Termine bei Ämtern und für das Beantragen kleinerer städtischer Formalien!“In der Vergangenheit waren die Versuche eines „Go-Live“ der App immer wieder verzögert worden, weil es an finanziellen und personellen Ressourcen fehlte. Mit einer Zweckbindung des Budgets im Amt für Informationsverarbeitung kann künftig ein Voranschreiten bei der Entwicklung der App abgesichert werden. In der Haushaltssitzung des Stadtrates konnte die FDP-Fraktion in Zusammenarbeit mit der Fraktionsgemeinschaft Bündnis90/Die Grüne mittels eines Änderungsantrages das Vorhaben zur Projektförderung eines städtischen Nachtmanagements, mit 24.000€ für das Jahr 2023 und 44.000€ für das Jahr 2024 durchsetzen können. Dazu der stellv. Fraktionsvorsitzende Jens Kieselstein: „Es ist nicht die Aufgabe einer Verwaltung, das Nachtleben zu regulieren. Sie kann aber die Möglichkeiten schaffen, die entsprechend engagierten Akteure bei der Entwicklung des Nachtlebens zu stützen. Mit diesem Vorstoß unterstützen wir die Chemnitzer Kulturszene und geben ihr die Möglichkeit, das Nachtleben selbst zu gestalten. Sie haben die Fachkenntnis und die Kontakte, sie können mit ihrem Fachwissen mehr bewirken als eine weitere Stelle innerhalb der Stadtverwaltung.Diese Gelder sind dazu gedacht, die Abstimmung zwischen der hiesigen Gastronomie, Clubs, den Bürgern dieser Stadt und der Stadtverwaltung zu fördern. Insbesondere vor dem Jahr 2025 muss uns klar sein: Die Kulturhauptstadt findet nicht nur am Tag, sondern auch in der Nacht statt. Ein attraktives Nachtleben wird nicht nur den Besuchern im Jahr 2025 zu Gute kommen, sondern der Stadtbevölkerung in ihrer Gesamtheit auch über das Jahr 2025 hinaus. Und genau dafür haben wir in diesem Haushalt die Weiche gestellt.“

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FDP-Änderungsanträge zum Haushalt der Stadt Chemnitz der Jahre 2023/2024

Die FDP-Fraktion hat im Rahmen der Haushaltsverhandlungen am 22. März 2023 folgende Änderungsanträge zum Haushalt gestellt. Hier eine Übersicht aller FDP-Änderungsanträge: Vom Stadtrat angenommen: 1. 100.000€ pro Jahr für Ausführung Basketballplatz Konkordiapark für Spielfeld und Sitzgelegenheiten (Traverse)2. 22.000€ für Erhöhung Innenstadtfonds zur Leistung des Eigenanteils für das Landesprogramm „Ab in dieMitte“ im jahr 20233. 50.000€ pro Jahr für Absicherung der Nachhaltigkeitskonferenz und Preisverleihung des Carlowitz-Preises4. 50.000€ pro Jahr für Zweckbindung zur Umsetzung bzw. Fortführung der Bürger -App (vgl. BA-036/2020) sowieEinbindung in das Content Management System der Stadt Chemnitz5. 24.000€ im Jahr 2023 und 44.000€ im Jahr 2024 für Nachtmanagement für Chemnitz: Zur Verbesserung des Nachtmanagements soll dieses Budget verwendet werden, um zwischen Gastronomie, Clubs und Verwaltung ein stetiges Verfahren mittels Projektförderung und/oder Workshops zu etablieren. Dies soll als Plattform zur Abstimmung dienen, mögliche Konflikte frühzeitig auflösen und zur direkten Förderung der Attraktivität des Chemnitzer Nachtlebens beitragen. Vom Stadtrat abgelehnt:1. 120.000€ pro Jahr für Zweckbindung bei der Maßnahme GMH, energieeffiziente Maßnahmen für die Ausarbeitungeines Konzeptes/Maßnahmeplanes zur Klimafolgenanpassung2. 30.000€ pro Jahr für Erhöhung Innenstadtfonds zur Aufwertung und überregionalen Bewerbung des Chemnitzer Weihnachtsmarktes

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Ratsanfrage zu LKW-Parkplatz auf dem Wanderer-Areal

Der Stadtrat Jens Kieseltein hat eine Ratsanfrage zum Thema LKW-Parkplatz auf dem Wanderer-Areal gestellt: In welchem Bearbeitungsstadium befindet sich die Errichtung eines Parkplatzes mitÜbernachtungsmöglichkeiten für internationale LKW-Fahrer an der Otto-Schmerbach-Str. 32? Wann ist mit einem Abschluss des Bauprojektes zu rechnen? Antwort: Siehe Antwort zu Frage 2. Wurde mit den Anwohnern des betroffenen Areals gesprochen? Wenn ja: Welche Reaktionen ergaben sich aus diesen Gesprächen? Wenn nicht: Warum wurde mit den Anwohnern des betroffenen Areals nicht gesprochen?Antwort: Die Fragen 1 und 2 werden im Komplex beantwortet. Das in Rede stehende Projekt wird durch einen privaten Dritten realisiert. Konkrete Informationen und Details sowie Auskünfte über Abstimmungen bzw. derenErgebnisse sind beim Projektträger zu erfragen. Dem Baugenehmigungsamt liegt kein Bauantrag zum in Rede stehenden Vorhaben vor. Mit welchem zusätzlichen Verkehr rechnet die Stadtverwaltung, wenn dieses Vorhaben umgesetzt wird? Wie wird sich die Lärm- und Abgasbelastung im betroffenen Gebiet gemäß den Prognosen entwickeln? Welche Gegenmaßnahmen plant die Stadt? Antwort: Mit Frage 1 wurde die Zielgruppe des Projektes abschließend beschrieben: internationalerGüterstraßenfernverkehr. Die betreffenden Fahrzeuge werden von den das Stadtgebiet Chemnitz tangierenden Autobahnen A4 und A72 über die Neefestraße und Jagdschänkenstraße zur Otto-Schmerbach-Straße und umgekehrt geführt. Dies stellt den kürzesten Weg mit dem geringsten Konfliktpotenzial zu angrenzenden Nutzungen dar.Hierfür wird die örtliche Wegweisung durch die Autobahn GmbH sowie Stadt Chemnitz entsprechend zu ergänzen sein. Eine Zufahrt über die Zwickauer Straße bzw. die Oberfrohnaer Straße wird durch das Verkehrs- und Tiefbauamt nicht genehmigt werden. Eine Nutzung umliegender Straßen im Quartier ist nicht zu erwarten, kann aber für Einzelfällenicht ausgeschlossen werden. Die Anlage soll eine Kapazität von 82 Stellplätzen erhalten. Der Projektträger geht davon aus, dass insgesamt bis zu rund 220 Fahrten pro Tag stattfinden werden. Die bestehenden Knotenpunkte werden für diese zusätzliche Verkehrsbelastung leistungsfähig sein. Im Übrigen handelt es sich um ein baugenehmigungspflichtiges Vorhaben sodass die abschließende Prüfung einem Baugenehmigungsverfahren vorbehalten ist. DasBaugenehmigungsamt wird Kontakt zu den Bauherren aufnehmen und über dasAntragserfordernis informieren. Eine Schallimmissionsprognose ist erforderlich und wird im Rahmen des Bauantragesvorzulegen sein. Mit welcher zusätzlichen CO2-Belastung rechnet die Stadt bei der Errichtung des genannten Parkplatzes? Antwort: Für Stellplätze werden generell keine CO2-Prognosen erstellt. Die verkehrsbedingten Treibhausgasemissionen im städtischen Klimaschutzbericht resultieren stattdessen aus der Gesamtfahrleistung von Pkw und Schwerlastverkehr auf der Basis des Verkehrsmodells für das Stadtgebiet, welches in bestimmten Abständen aktualisiert wird. Die CO2-Emissionen wären auch kein baurechtliches Zulassungskriterium. Welche finanziellen Mittel werden benötigt, um die Zu- und Abfahrt über die Otto- Schmerbach Straße zu ertüchtigen? Ist bei einer fehlenden Förderung die Zufahrt über die Jagdschänkenstraße angedacht? Antwort: Die in Rede stehende Straße ist im Abschnitt zwischen Jagdschänkenstraße und der geplanten Nutzung zu ertüchtigen. Die hierfür erforderlichen Planungen und Kostenschätzungen liegen noch nicht vor.Im Übrigen wird auf die Antwort zu Frage 3 verwiesen Welche Sicherheitsmaßnahmen sind von Seiten der Stadtverwaltung möglich, um die Gefahrenstelle neben der Kindergartenstätte (Neue Straße) zu entschärfen? Antwort: Der Stadtverwaltung sind keine Auffälligkeiten im Bereich Jagdschänkenstraße / Neue Straße bekannt, der im Übrigen in keinem kausalen Zusammenhang mit dem in Rede stehenden Projekt hat. Da in diesem Bereich nicht mit maßgebenden Mehrbelastungen gerechnet wird, besteht kein Handlungserfordernis. Gibt es Möglichkeiten für eine Lenkung des Schwerlastverkehrs über eine bestimmte Zu- oder Ausfahrt und die Errichtung eines Durchfahrverbotes für bestimmte Straßen (z.B. in der regelmäßig von Kollisionen betroffenen Talstraße)? Antwort: Siehe Antwort zu Frage 3.Im Übrigen sind der Stadtverwaltung keine Auffälligkeiten in der Talstraße bekannt. Beabsichtigt die Stadtverwaltung allen LKW-Typen den Aufenthalt auf dem zu errichtenden Parkplatz und den schmalen, anliegenden Straßen zu gewähren oder nur bestimmten Typen von LKWs (bspw.: bis max. 7,5 Tonnen)? Antwort: Die Otto-Schmerbach-Straße ist und bleibt für alle Fahrzeugklassen zugelassen. Eine Beschränkung der Nutzbarkeit des in Rede stehenden Parkplatzes obläge ausschließlich dem Projektträger.

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Wie wird sich die Stadt Chemnitz am Denkmal für Justin Sonder beteiligen?

Der Stadtrat Frank Müller-Rosentritt hat eine Ratsanfrage zur Beteiligung der Stadt Chemnitz am Denkmal für Justin Sonder gestellt: 1. Wird sich die Stadt Chemnitz in Form einer Geld- oder Sachspende am geplanten Denkmal für den Shoah-Überlebenden Justin Sonder beteiligen? Antwort: Eine finanzielle Beteiligung an der Erstellung des Denkmals ist nicht vorgesehen, jedoch wird der Einbau durch die Unterstützung der Stadt erfolgen, ebenso wie die Pflege. 2. Wenn ja: In welcher Höhe oder Form wird die Spende erfolgen? Antwort: Es gibt von Beginn an eine kooperative Unterstützung des Projektes, indem durch den Bereich des Oberbürgermeisters die Bewerbung unterstützt wird und die jeweiligen Behördengänge abgenommen werden. 3. Wenn nein: Was sind die Gründe für den Verzicht? Antwort: Mit dem Internationalen Auschwitz Komitee als Organisator des Projektes ist besprochen, dass es sich um ein durch die Zivilgesellschaft initiiertes und getragenes Projekt handelt, welches explizit nicht – in der Phase der Entstehung – durch die Stadt finanziert werden soll. Mit Fertigstellung soll die Skulptur in den Besitz der Stadt Chemnitz überführt werden, sodass die Verwaltung langfristig für den Erhalt und die Pflege verantwortlich ist.

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Verwaltung muss dank FDP-Fraktion die Schaffung von Reisemobilstellplätzen prüfen!

Der Stadtrat hat folgenden Beschlussantrag der FDP-Fraktion bestätigt: Die Stadtverwaltung wird beauftragt zu prüfen, inwiefern im Chemnitzer Stadtgebiet dieMöglichkeiten zur Nutzung vorhandener befestigter Flächen und Einrichtungen fürReisemobilstellplätze gegeben sind. Neben möglichen Standorten, dortigen Stellplatzkapazitäten und einer Kalkulation vonKosten zur Schaffung oder Ausweisung eines Platzes (sofern es sich um städtische Flächenhandelt), soll weiterhin betrachtet werden, ob und mit welchen Mitteln ein Standorthinsichtlich benötigter Sanitäreinrichtungen und einer Einbindung in ein Park&Ride-Konzeptgeschaffen werden könnte. Optional wäre anzuführen, inwiefern die Örtlichkeit eines Platzesmit Ladestationen für E-Fahrzeuge (E-Bikes/E-Autos) ausgestattet werden könnte.Baurechtlich wäre im Vorfeld seitens des Baugenehmigungsamtes festzustellen, welcheVoraussetzungen dafür notwendig wären. Die Ergebnisse sind dem Ausschuss für Stadtentwicklung und Mobilität bis Ende des 3.Quartals 2023 als Beratungsvorlage vorzulegen.

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FDP-Fraktion gibt Auftrag an Stadtverwaltung: Ausweitung öffentlicher Toiletten muss vorangetrieben werden!

Der Stadtrat hat in seiner Sitzung am 08. Februar folgenden Beschlussantrag der FDP-Fraktion bestätigt: 1) Die Stadtverwaltung wird aufgefordert jährlich das bestehende Konzept „Nette Toilette“zu evaluieren und proaktiv weitere Partner für diese Initiative zu gewinnen. 2) Seitens der Stadt soll mittels eines Interessensbekundungsverfahren einprivatwirtschaftlicher Betreiber gesucht werden, welcher eine qualitative und quantitativeVerbesserung der Toiletten in der Innenstadt, z.B. entlang der Theaterstraße, am MarxMonument, am Stadthallenpark oder im Bereich der neuen Johannisvorstadt, spätestensmit Abschluss eines neuen Vertrages vorantreibt. Es sollten hierbei möglichst wartungsund reinigungsarme Varianten bevorzugt werden (z.B. Ströer WC-Anlage „Tronic 402“o.ä.). Im Besonderen muss die Situation im Konkordiapark betrachtet werden, in dessenUmfeld durch die starke Frequentierung dringend sanitäre Anlagen vor Beginn einesneuen Vertrages benötigt werden. Zu diesem Sachstand soll spätestens im 4. Quartal2023 im Ausschuss für Stadtentwicklung und Mobilität eine schriftliche Informationerfolgen. 3) Im Zuge dessen sollen stetig aktualisierend alle bekannten Öffentlichen Toiletten und diePartner der Initiative „Nette Toilette“ innerhalb des Stadtgebietes an präsenter Stelle undleicht auffindbar auf der Website der Stadt im Themenstadtplan für die Bürgerinnen undBürger dargestellt werden. Auch die Toiletten in Gebäuden öffentlicher oderhalböffentlicher Träger wie z.B. das Tietz, das Staatliche Museum für Archäologie, dieUniversitätsbibliothek, der Firmensitz der eins energie etc. werden einbezogen.4) Die Zahl barrierefrei nutzbarer Toiletten soll erhöht werden. Bei der Bestandsaufnahme und Zielformulierung sind körperlich eingeschränkte Menschen einzubeziehen.

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Weil die Gäste nicht nur mit dem IC kommen werden: FDP Fraktion fordert die Schaffung von Reisemobilstellplätzen!

Der Beschlussantrag der FDP-Fraktion, wonach die Stadtverwaltung zu prüfen hat, inwiefern im Chemnitzer Stadtgebiet die Möglichkeiten zur Schaffung von Reisemobilstellplätzen gegeben sind, hat eine Mehrheit im Chemnitzer Stadtrat erhalten. Dazu der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Jens Kieselstein: „Zur Kulturhauptstadt werden circa zwei Millionen Gäste erwartet. Insbesondere die Möglichkeit, dass viele Gäste mit dem immer beliebter werdenden Caravan ankommen werden, wird bisher außer Acht gelassen. Falls jemand innerhalb der Verwaltung glaubt, die Gäste würden nur mit Bus und Bahn ankommen, der wird 2025 aus allen Wolken fallen. Mit unserem Beschlussantrag gibt es einen klaren Auftrag an die Stadtverwaltung: Sie soll prüfen, wo es in Chemnitz die Möglichkeiten zur Schaffung von Reisemobilstellplätzen gibt. Die Städte Zwickau und Plauen haben vorgelegt, es ist an der Zeit, dass die Kulturhauptstadt 2025 endlich nachzieht.“ Der Beschlussantrag beinhaltet auch die Prüfung, wie eine Einbindung in ein Park&Ride-Konzept erfolgen könnte. Dazu Kieselstein weiter: „Wir müssen alle Mobilitätskonzepte- und Möglichkeiten berücksichtigen. Eine Einbindung in ein Park&Ride-Konzept erspart den Besuchern Stress und ermöglicht ihnen, in Ruhe anzukommen und entspannt weiter mit dem ÖPNV in Richtung Stadt zu fahren. Zudem wird dadurch der Verkehrsfluss innerhalb der Stadtgebietes nicht weiter belastet. “ Weiterhin soll auch die Einrichtung von Sanitäranlagen wie auch die Ausstattung der Stellplätze mit Ladestationen für E-Fahrzeuge geprüft werden. Dazu Kieselstein abschließend: „Ziel ist es, den Aufenthalt der Gäste so sorglos wie nur möglich gestalten, dazu gehört auch die Einrichtung einer Sanitäranlage in unmittelbarer Nähe. Auch eine Ladestation für Elektrofahrzeuge, wie etwa E-Bikes oder E-Autos, muss mitgedacht werden: Menschen, welche auf Elektromobilität setzen, müssen in der Stadt die notwendige Infrastruktur vorfinden, dazu gehören selbstverständlich auch Ladesäulen an den Reisemobilstellplätzen.“

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Bessere und zahlreichere öffentliche Toiletten in der Innenstadt nötig!

Der Beschlussantrag der FDP-Fraktion, wonach das bestehende Konzept „Nette Toilette“ jährlich zu evaluieren und eine qualitative wie quantitative Verbesserung öffentlicher Toiletten herzuführen ist, hat im Stadtrat eine Mehrheit erhalten. Dazu der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Jens Kieselstein: „Wir sehen, dass die aktuelle Anzahl an öffentlichen Toiletten im gesamten Stadtgebiet unzureichend ist, insbesondere bei Veranstaltungen wird dieses Problem verdeutlicht. Mit unserem Beschlussantrag fordern wir die Verwaltung zum Handeln auf: Wir brauchen weitere Partner der Initiative „Nette Toilette“, wir brauchen aber genauso zusätzliche, qualitativ hochwertige und barrierearme öffentliche Toiletten, welche auf dem gesamten Stadtgebiet verteilt sind. Auch in Gebäuden öffentlicher und halböffentlicher Träger, wie das Tietz oder das Staatliche Museum für Archäologie, müssen herangezogen werden. Es kann nicht sein, dass der Bürger öffentliche Einrichtungen mittels Steuern finanziert und ihm dann einfachste Dienstleistungen versagt werden!“ Insbesondere die Situation im Konkordiapark, dessen Umfeld durch starke Frequentierung geprägt ist, braucht eine schnelle Lösung. Dazu Kieselstein weiter: „Die Stadtverwaltung muss bereits vor Abschluss eines neuen Vertrages auch die Orte berücksichtigen, welche besonders beliebt und belebt sind. Sofern keine Partner der „Netten Toilette“ vor Ort sind, müssen reinigungsarme öffentliche Toiletten errichtet werden. Die Stadtverwaltung hat dafür Sorge zu tragen, dass der neue Betreiber das auch umsetzen kann.“ Auch eine Bekanntmachung im Themenstadtplan soll erfolgen, um so die Bürgerinnen und Bürger besser über die Lage öffentlicher Toiletten und Partner der „Netten Toilette“ zu informieren. Dazu Kieselstein abschließend: „Der Nutzen für die Bürger ist nur dann gegeben, wenn er auch weiß, dass es entsprechende Angebote gibt. Daher ist es notwendig, dass die Partner der „Netten Toilette“ wie auch alle öffentlichen Toiletten leicht auf der Website der Stadt im Themenstadtplan zu finden ist.“

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PRESSEMITTEILUNG: FDP- Fraktion stellt zwei nachhaltige Beschlussanträge für die Kulturhauptstadt 2025 zur Abstimmung

Die FDP-Stadtratsfraktion hat zwei Beschlussanträge für die kommende Stadtratssitzung am 08. Februar 2023 eingereicht, welche zur Vorbereitung und Einleitung mehrerer Maßnahmen zur Kulturhauptstadt 2025 dienen sollen. Der Beschlussantrag BA-002/2023 fordert die jährlich proaktive Evaluierung des bestehenden Konzeptes “Nette Toilette”, zudem soll seitens der Stadt im Rahmen eines Interessenbekundungsverfahrens ein privatwirtschaftlicher Betreiber gesucht werden. Der Beschlussantrag BA-003/2023 fordert die Überprüfung, wo innerhalb der Stadtgebietes Reisemobilstellplätze geschaffen werden könnten. Neben möglichen Standorten, dortigen Stellplatzkapazitäten und einer Kalkulation von Kosten zur Schaffung oder Ausweisung eines Platzes, soll weiterhin betrachtet werden, ob und mit welchen Mitteln ein Standort hinsichtlich benötigter Sanitäreinrichtungen und einer Einbindung in ein Park&Ride-Konzept geschaffen werden könnte. Dazu äußert sich der Stellv. Fraktionsvorsitzende der FDP-Fraktion, Jens Kieselstein, wie folgt:“Mit beiden Anträgen gehen wir initiativ einen Schritt nach vorn und ermöglichen so den reibungslosen Ablauf der Kulturhauptstadt 2025, wenn die Gäste kommen und sich bei uns aufhalten werden. Aber wir denken noch weiter: Beide Anträge sind so konzipiert, dass die Themen auch nach 2025 einen Nutzen für die Stadt darstellen und den Tourismus der Stadt Chemnitz weiter stärken werden.“ Dazu Kieselstein weiter:„Auch für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt ist die Ausweitung des Toilettennetzes, insbesondere im Konkordiapark, wichtig. Viele wissen nicht, wo sich aktuell überhaupt öffentliche Toiletten befinden, daher ist es besonders notwendig, diese öffentlichkeitswirksam aufzuzeigen.“ 

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