März 2023

Aktueller Umsetzungsstand des digitalen Klassenbuches

Der Stadtrat Gordon Tillmann hat eine Ratsanfrage zum Thema Digitales Klassenbuch gestellt: Was ist der aktuelle Umsetzungsstand des Beschlussantrages BA-065/2020 „DigitalesKlassenbuch“? Antwort: Die Stadt Chemnitz stellt den kommunalen Chemnitzer Schulen ein einheitliches digitales Klassen- und Notenbuch zur Nutzung zur Verfügung. Nach einer kurzen und erfolgreichen Pilotphase mit ausgewählten Schulen, konnte die Softwarelösung mit Schreiben vom 20.09.2022 allen Schulen zur Nutzung frei gegeben werden. Welche Gründe gibt es für eine Verzögerung? Mit welchen Herausforderungen sieht sichdie Verwaltung konfrontiert? Antwort: Eine Verzögerung ist nicht zu verzeichnen. Herausforderungen stellen die Schnittstellen zu Vorsystemen dar, die Datendoppelerfassungen vermeiden sollen. Hier erfolgen aktuell noch Verhandlungen und Anpassungen im System Wann ist eine vollständige Umsetzung des Beschlussantrages abzusehen? Antwort: Mit der Ermöglichung des Softwareeinsatzes für alle kommunalen Schulen ist der Beschlussantrag umgesetzt. Darüber hinaus besteht für die Schulen und ihre inneren Schulangelegenheiten keine Pflicht zum Einsatz der Lösung. Jede Schule kann für sich entscheiden, ob und zu welchem Zeitpunkt sie die softwareseitige Unterstützung einführen will.

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Gab es Gespräche zwischen Stadtverwaltung und den Trägern von Streichung betroffener Familienzentren?

Der Stadtrat Jens Kieselstein hat eine Ratsanfrage gestellt, inwiefern Gespräche zwischen Stadtverwaltung Chemnitz und den Trägern von Streichung betroffener Familienzentren stattgefunden haben. Fand – wie angekündigt – im Januar oder Februar ein Termin zwischen Dezernatsleitung und Amtsleitung Jugendhilfeamt mit den betroffenen Trägern der von den im November angekündigten Streichungen der Jugend- und Familienzentren statt, obwohl nun eine Finanzierung zunächst abgesichert ist? Antwort: Für die Angebote der Kinder- und Familienzentren wurden keine Gespräche mit den Projektträgern geplant, da weder in der Finanzierung noch in der inhaltlichen Ausrichtung der Projekte Änderungsbedarfe bestehen.Die Träger wurden Ende Januar 2023 schriftlich informiert, dass aufgrund höherer Landeszuschüsse für die Kinder- und Jugendhilfe die Finanzierung der Kinder- und Familienzentren vorbehaltlich der Beschlussfassung der Haushaltssatzung 2023/2024 gesichert ist. Dieses Vorgehen ist mit dem Unterausschuss Jugendhilfeplanung und dem Jugendhilfeausschuss abgestimmt. Sollte dieser Termin als allgemeine Abstimmungsrunde oder separat mit jedem einzelnen Träger stattfinden? Antwort: Antwort siehe unter Frage 1 Welche Vertreter der SVC nahmen/nehmen an dieser Runde teil? Antwort: Antwort siehe unter Frage 1

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Trotz Schuldenhaushalt – FDP macht sich für wichtige investive Vorhaben stark!

Vor dem Hintergrund der Haushaltsverhandlungen der Stadt Chemnitz für die Jahre 2023 und 2024, hat die FDP-Fraktion mehrere Änderungsanträge eingereicht und somit für fünf Projekte die Finanzierung gesichert. Dazu gehören: 1. Erhöhung der finanziellen Mittel für den Innenstadtfonds zur Leistung des Eigenanteils für das Landesprogramm „Ab in die Mitte“ 2. Absicherung der Nachhaltigkeitskonferenz und Preisverleihung des Carlowitz-Preises 3. Ausführung Basketballplatz Konkordiapark für Spielfeld und Sitzgelegenheiten (Traverse) 4. Fortführung der Bürger-App 5. Projektgelder für Nachtmanagement in Chemnitz Dazu der stellv. Fraktionsvorsitzende Jens Kieselstein: „Trotz defizitärem Haushalt war es uns Freien Demokraten besonders wichtig, investive Maßnahmen nicht zu versäumen. Die von uns fokussierten Projekte spiegeln auch unsere Prioritäten wider: Wir setzen uns für die Attraktivität der Innenstadt ein, für ein attraktives Freizeitangebot für Jugendliche und wir stellen die Themen Wirtschaft und Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt. Mit diesen Vorhaben macht die Stadt Chemnitz einen Schritt in die richtige Richtung.“ Zur Erhöhung der finanziellen Mittel für den Innenstadtfonds zur Leistung des Eigenanteils für das Landesprogramm „Ab in die Mitte“ äußert sich Kieselstein wie folgt: „Der Innenstadtfond hat in den vergangenen zwei Jahren einiges ermöglicht, diese Projekte kamen bei der Bevölkerung auch gut an: Ich denke hier an den Photo-Point oder an die kreative Innenstadtbestuhlung im Sommer. Viele Chemnitzerinnen und Chemnitzer wünschen sich eine attraktive Innenstadt. Chemnitz hat das Potenzial dafür, es brauchte aber auch Impulse von der Stadtverwaltung aus. Wir haben in den vergangenen zwei Jahren vieles bewegen können und werden an dieser Stelle gewiss nicht aufhören.Als Freie Demokraten haben wir das Thema Innenstadt bereits in der Vergangenheit forciert und die Einrichtung eines Innenstadtfonds ermöglicht, im Rahmen dieses Haushaltes gehen wir aber noch einen Schritt weiter: Mit der Erhöhung der finanziellen Mittel können wir so unseren Eigenanteil leisten und am Landesprogram „Ab in die Mitte“ teilnehmen. Dieses Programm des Freistaates wird es der Stadt Chemnitz ermöglichen, die Umsetzung innovativer Ideen zur Belebung der Innenstadt noch stärker voranzutreiben“ Zur Absicherung der Nachhaltigkeitskonferenz und Preisverleihung des Carlowitz-Preises äußert sich Kieselstein wie folgt: „Hans Carl von Carlowitz war der Vordenker der Nachhaltigkeit, insbesondere im politischen Sinne. Seine Auffassung, wonach der Mensch mit seinen Ressourcen vorausschauend und nicht verschwenderisch umgehen muss, ist über die Jahre in die politische Arbeit vieler Entscheidungsträger, regional wie international, eingeflossen. Es freut mich besonders, dass sich die Stadt Chemnitz dem intellektuellen Erbe des wohlmöglich wichtigsten Chemnitzers angenommen und die Durchführung der Nachhaltigkeitskonferenz wie auch die Verleihung des Carlowitz-Preises im Rahmen des kommenden Haushaltes mit 50.000€ pro Jahr abgesichert hat.“ Zur Ausführung Basketballplatz Konkordiapark für Spielfeld und Sitzgelegenheiten (Traverse) äußert sich Kieselstein wie folgt: „In diesem Haushalt mussten wir bereits den Rotstift ansetzen und mehrere schmerzliche Abstriche machen. Wir werden aber sicherlich nicht anfangen, an den Angeboten für Kinder und Jugendlichen zu sparen: Als FDP-Fraktion haben wir uns dafür eingesetzt, dass trotz schwieriger Haushaltslage der Bau eines Basketballplatzes am Konkordiapark fortgeführt wird. Dazu haben wir die Einstellung von 100.000 Euro pro Haushaltsjahr in den Haushaltsplan für dieses Vorhaben durchsetzen können. Weiterhin soll mit diesem Geld die ganzheitliche Aufwertung des Parks gesichert werden. Ich bin dankbar, dass dieses Vorhaben auch in den anderen Fraktionen Anklang fand und wir dieses Vorhaben nun fraktionsübergreifend angehen können. Mit der Einstellung der 100.000 Euro können weitere Planungsschritte begangen und die Umsetzung vollzogen werden. Dazu Kieselstein abschließend: „Indem wir diese Summe einstellen, werden weitere Planungsschritte ermöglicht und die Umsetzung final gesichert werden können. Uns Freien Demokraten liegt dieses Projekt besonders am Herzen, da wir den Kindern und Jugendlichen attraktive Angebote zur sportlichen Freizeitgestaltung machen wollen!“ Vor dem Hintergrund der Haushaltsverhandlungen der Stadt Chemnitz für die Jahre 2023 und 2024, hat die FDP-Fraktion mittels eines Änderungsantrages das Vorhaben zur Umsetzung einer Chemnitz Bürger-App, zur Bündelung von Serviceleistungen und Meldemöglichkeiten für Bürgerinnen und Bürger, mit 50.000€ pro Jahr durchsetzen können.Dazu der stellv. Fraktionsvorsitzende Jens Kieselstein: „Die Dienstleistungsorientierung der Stadtverwaltung würde mit einer Bürger-App deutlich in Richtung Bürgerinnen und Bürger gehen. Wir brauchen ein zentrales Tool für Mängelmeldung, Terminfindung für Termine bei Ämtern und für das Beantragen kleinerer städtischer Formalien!“In der Vergangenheit waren die Versuche eines „Go-Live“ der App immer wieder verzögert worden, weil es an finanziellen und personellen Ressourcen fehlte. Mit einer Zweckbindung des Budgets im Amt für Informationsverarbeitung kann künftig ein Voranschreiten bei der Entwicklung der App abgesichert werden. In der Haushaltssitzung des Stadtrates konnte die FDP-Fraktion in Zusammenarbeit mit der Fraktionsgemeinschaft Bündnis90/Die Grüne mittels eines Änderungsantrages das Vorhaben zur Projektförderung eines städtischen Nachtmanagements, mit 24.000€ für das Jahr 2023 und 44.000€ für das Jahr 2024 durchsetzen können. Dazu der stellv. Fraktionsvorsitzende Jens Kieselstein: „Es ist nicht die Aufgabe einer Verwaltung, das Nachtleben zu regulieren. Sie kann aber die Möglichkeiten schaffen, die entsprechend engagierten Akteure bei der Entwicklung des Nachtlebens zu stützen. Mit diesem Vorstoß unterstützen wir die Chemnitzer Kulturszene und geben ihr die Möglichkeit, das Nachtleben selbst zu gestalten. Sie haben die Fachkenntnis und die Kontakte, sie können mit ihrem Fachwissen mehr bewirken als eine weitere Stelle innerhalb der Stadtverwaltung.Diese Gelder sind dazu gedacht, die Abstimmung zwischen der hiesigen Gastronomie, Clubs, den Bürgern dieser Stadt und der Stadtverwaltung zu fördern. Insbesondere vor dem Jahr 2025 muss uns klar sein: Die Kulturhauptstadt findet nicht nur am Tag, sondern auch in der Nacht statt. Ein attraktives Nachtleben wird nicht nur den Besuchern im Jahr 2025 zu Gute kommen, sondern der Stadtbevölkerung in ihrer Gesamtheit auch über das Jahr 2025 hinaus. Und genau dafür haben wir in diesem Haushalt die Weiche gestellt.“

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FDP-Änderungsanträge zum Haushalt der Stadt Chemnitz der Jahre 2023/2024

Die FDP-Fraktion hat im Rahmen der Haushaltsverhandlungen am 22. März 2023 folgende Änderungsanträge zum Haushalt gestellt. Hier eine Übersicht aller FDP-Änderungsanträge: Vom Stadtrat angenommen: 1. 100.000€ pro Jahr für Ausführung Basketballplatz Konkordiapark für Spielfeld und Sitzgelegenheiten (Traverse)2. 22.000€ für Erhöhung Innenstadtfonds zur Leistung des Eigenanteils für das Landesprogramm „Ab in dieMitte“ im jahr 20233. 50.000€ pro Jahr für Absicherung der Nachhaltigkeitskonferenz und Preisverleihung des Carlowitz-Preises4. 50.000€ pro Jahr für Zweckbindung zur Umsetzung bzw. Fortführung der Bürger -App (vgl. BA-036/2020) sowieEinbindung in das Content Management System der Stadt Chemnitz5. 24.000€ im Jahr 2023 und 44.000€ im Jahr 2024 für Nachtmanagement für Chemnitz: Zur Verbesserung des Nachtmanagements soll dieses Budget verwendet werden, um zwischen Gastronomie, Clubs und Verwaltung ein stetiges Verfahren mittels Projektförderung und/oder Workshops zu etablieren. Dies soll als Plattform zur Abstimmung dienen, mögliche Konflikte frühzeitig auflösen und zur direkten Förderung der Attraktivität des Chemnitzer Nachtlebens beitragen. Vom Stadtrat abgelehnt:1. 120.000€ pro Jahr für Zweckbindung bei der Maßnahme GMH, energieeffiziente Maßnahmen für die Ausarbeitungeines Konzeptes/Maßnahmeplanes zur Klimafolgenanpassung2. 30.000€ pro Jahr für Erhöhung Innenstadtfonds zur Aufwertung und überregionalen Bewerbung des Chemnitzer Weihnachtsmarktes

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Ratsanfrage zu LKW-Parkplatz auf dem Wanderer-Areal

Der Stadtrat Jens Kieseltein hat eine Ratsanfrage zum Thema LKW-Parkplatz auf dem Wanderer-Areal gestellt: In welchem Bearbeitungsstadium befindet sich die Errichtung eines Parkplatzes mitÜbernachtungsmöglichkeiten für internationale LKW-Fahrer an der Otto-Schmerbach-Str. 32? Wann ist mit einem Abschluss des Bauprojektes zu rechnen? Antwort: Siehe Antwort zu Frage 2. Wurde mit den Anwohnern des betroffenen Areals gesprochen? Wenn ja: Welche Reaktionen ergaben sich aus diesen Gesprächen? Wenn nicht: Warum wurde mit den Anwohnern des betroffenen Areals nicht gesprochen?Antwort: Die Fragen 1 und 2 werden im Komplex beantwortet. Das in Rede stehende Projekt wird durch einen privaten Dritten realisiert. Konkrete Informationen und Details sowie Auskünfte über Abstimmungen bzw. derenErgebnisse sind beim Projektträger zu erfragen. Dem Baugenehmigungsamt liegt kein Bauantrag zum in Rede stehenden Vorhaben vor. Mit welchem zusätzlichen Verkehr rechnet die Stadtverwaltung, wenn dieses Vorhaben umgesetzt wird? Wie wird sich die Lärm- und Abgasbelastung im betroffenen Gebiet gemäß den Prognosen entwickeln? Welche Gegenmaßnahmen plant die Stadt? Antwort: Mit Frage 1 wurde die Zielgruppe des Projektes abschließend beschrieben: internationalerGüterstraßenfernverkehr. Die betreffenden Fahrzeuge werden von den das Stadtgebiet Chemnitz tangierenden Autobahnen A4 und A72 über die Neefestraße und Jagdschänkenstraße zur Otto-Schmerbach-Straße und umgekehrt geführt. Dies stellt den kürzesten Weg mit dem geringsten Konfliktpotenzial zu angrenzenden Nutzungen dar.Hierfür wird die örtliche Wegweisung durch die Autobahn GmbH sowie Stadt Chemnitz entsprechend zu ergänzen sein. Eine Zufahrt über die Zwickauer Straße bzw. die Oberfrohnaer Straße wird durch das Verkehrs- und Tiefbauamt nicht genehmigt werden. Eine Nutzung umliegender Straßen im Quartier ist nicht zu erwarten, kann aber für Einzelfällenicht ausgeschlossen werden. Die Anlage soll eine Kapazität von 82 Stellplätzen erhalten. Der Projektträger geht davon aus, dass insgesamt bis zu rund 220 Fahrten pro Tag stattfinden werden. Die bestehenden Knotenpunkte werden für diese zusätzliche Verkehrsbelastung leistungsfähig sein. Im Übrigen handelt es sich um ein baugenehmigungspflichtiges Vorhaben sodass die abschließende Prüfung einem Baugenehmigungsverfahren vorbehalten ist. DasBaugenehmigungsamt wird Kontakt zu den Bauherren aufnehmen und über dasAntragserfordernis informieren. Eine Schallimmissionsprognose ist erforderlich und wird im Rahmen des Bauantragesvorzulegen sein. Mit welcher zusätzlichen CO2-Belastung rechnet die Stadt bei der Errichtung des genannten Parkplatzes? Antwort: Für Stellplätze werden generell keine CO2-Prognosen erstellt. Die verkehrsbedingten Treibhausgasemissionen im städtischen Klimaschutzbericht resultieren stattdessen aus der Gesamtfahrleistung von Pkw und Schwerlastverkehr auf der Basis des Verkehrsmodells für das Stadtgebiet, welches in bestimmten Abständen aktualisiert wird. Die CO2-Emissionen wären auch kein baurechtliches Zulassungskriterium. Welche finanziellen Mittel werden benötigt, um die Zu- und Abfahrt über die Otto- Schmerbach Straße zu ertüchtigen? Ist bei einer fehlenden Förderung die Zufahrt über die Jagdschänkenstraße angedacht? Antwort: Die in Rede stehende Straße ist im Abschnitt zwischen Jagdschänkenstraße und der geplanten Nutzung zu ertüchtigen. Die hierfür erforderlichen Planungen und Kostenschätzungen liegen noch nicht vor.Im Übrigen wird auf die Antwort zu Frage 3 verwiesen Welche Sicherheitsmaßnahmen sind von Seiten der Stadtverwaltung möglich, um die Gefahrenstelle neben der Kindergartenstätte (Neue Straße) zu entschärfen? Antwort: Der Stadtverwaltung sind keine Auffälligkeiten im Bereich Jagdschänkenstraße / Neue Straße bekannt, der im Übrigen in keinem kausalen Zusammenhang mit dem in Rede stehenden Projekt hat. Da in diesem Bereich nicht mit maßgebenden Mehrbelastungen gerechnet wird, besteht kein Handlungserfordernis. Gibt es Möglichkeiten für eine Lenkung des Schwerlastverkehrs über eine bestimmte Zu- oder Ausfahrt und die Errichtung eines Durchfahrverbotes für bestimmte Straßen (z.B. in der regelmäßig von Kollisionen betroffenen Talstraße)? Antwort: Siehe Antwort zu Frage 3.Im Übrigen sind der Stadtverwaltung keine Auffälligkeiten in der Talstraße bekannt. Beabsichtigt die Stadtverwaltung allen LKW-Typen den Aufenthalt auf dem zu errichtenden Parkplatz und den schmalen, anliegenden Straßen zu gewähren oder nur bestimmten Typen von LKWs (bspw.: bis max. 7,5 Tonnen)? Antwort: Die Otto-Schmerbach-Straße ist und bleibt für alle Fahrzeugklassen zugelassen. Eine Beschränkung der Nutzbarkeit des in Rede stehenden Parkplatzes obläge ausschließlich dem Projektträger.

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Wie wird sich die Stadt Chemnitz am Denkmal für Justin Sonder beteiligen?

Der Stadtrat Frank Müller-Rosentritt hat eine Ratsanfrage zur Beteiligung der Stadt Chemnitz am Denkmal für Justin Sonder gestellt: 1. Wird sich die Stadt Chemnitz in Form einer Geld- oder Sachspende am geplanten Denkmal für den Shoah-Überlebenden Justin Sonder beteiligen? Antwort: Eine finanzielle Beteiligung an der Erstellung des Denkmals ist nicht vorgesehen, jedoch wird der Einbau durch die Unterstützung der Stadt erfolgen, ebenso wie die Pflege. 2. Wenn ja: In welcher Höhe oder Form wird die Spende erfolgen? Antwort: Es gibt von Beginn an eine kooperative Unterstützung des Projektes, indem durch den Bereich des Oberbürgermeisters die Bewerbung unterstützt wird und die jeweiligen Behördengänge abgenommen werden. 3. Wenn nein: Was sind die Gründe für den Verzicht? Antwort: Mit dem Internationalen Auschwitz Komitee als Organisator des Projektes ist besprochen, dass es sich um ein durch die Zivilgesellschaft initiiertes und getragenes Projekt handelt, welches explizit nicht – in der Phase der Entstehung – durch die Stadt finanziert werden soll. Mit Fertigstellung soll die Skulptur in den Besitz der Stadt Chemnitz überführt werden, sodass die Verwaltung langfristig für den Erhalt und die Pflege verantwortlich ist.

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