Februar 2023

Verwaltung muss dank FDP-Fraktion die Schaffung von Reisemobilstellplätzen prüfen!

Der Stadtrat hat folgenden Beschlussantrag der FDP-Fraktion bestätigt: Die Stadtverwaltung wird beauftragt zu prüfen, inwiefern im Chemnitzer Stadtgebiet dieMöglichkeiten zur Nutzung vorhandener befestigter Flächen und Einrichtungen fürReisemobilstellplätze gegeben sind. Neben möglichen Standorten, dortigen Stellplatzkapazitäten und einer Kalkulation vonKosten zur Schaffung oder Ausweisung eines Platzes (sofern es sich um städtische Flächenhandelt), soll weiterhin betrachtet werden, ob und mit welchen Mitteln ein Standorthinsichtlich benötigter Sanitäreinrichtungen und einer Einbindung in ein Park&Ride-Konzeptgeschaffen werden könnte. Optional wäre anzuführen, inwiefern die Örtlichkeit eines Platzesmit Ladestationen für E-Fahrzeuge (E-Bikes/E-Autos) ausgestattet werden könnte.Baurechtlich wäre im Vorfeld seitens des Baugenehmigungsamtes festzustellen, welcheVoraussetzungen dafür notwendig wären. Die Ergebnisse sind dem Ausschuss für Stadtentwicklung und Mobilität bis Ende des 3.Quartals 2023 als Beratungsvorlage vorzulegen.

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FDP-Fraktion gibt Auftrag an Stadtverwaltung: Ausweitung öffentlicher Toiletten muss vorangetrieben werden!

Der Stadtrat hat in seiner Sitzung am 08. Februar folgenden Beschlussantrag der FDP-Fraktion bestätigt: 1) Die Stadtverwaltung wird aufgefordert jährlich das bestehende Konzept „Nette Toilette“zu evaluieren und proaktiv weitere Partner für diese Initiative zu gewinnen. 2) Seitens der Stadt soll mittels eines Interessensbekundungsverfahren einprivatwirtschaftlicher Betreiber gesucht werden, welcher eine qualitative und quantitativeVerbesserung der Toiletten in der Innenstadt, z.B. entlang der Theaterstraße, am MarxMonument, am Stadthallenpark oder im Bereich der neuen Johannisvorstadt, spätestensmit Abschluss eines neuen Vertrages vorantreibt. Es sollten hierbei möglichst wartungsund reinigungsarme Varianten bevorzugt werden (z.B. Ströer WC-Anlage „Tronic 402“o.ä.). Im Besonderen muss die Situation im Konkordiapark betrachtet werden, in dessenUmfeld durch die starke Frequentierung dringend sanitäre Anlagen vor Beginn einesneuen Vertrages benötigt werden. Zu diesem Sachstand soll spätestens im 4. Quartal2023 im Ausschuss für Stadtentwicklung und Mobilität eine schriftliche Informationerfolgen. 3) Im Zuge dessen sollen stetig aktualisierend alle bekannten Öffentlichen Toiletten und diePartner der Initiative „Nette Toilette“ innerhalb des Stadtgebietes an präsenter Stelle undleicht auffindbar auf der Website der Stadt im Themenstadtplan für die Bürgerinnen undBürger dargestellt werden. Auch die Toiletten in Gebäuden öffentlicher oderhalböffentlicher Träger wie z.B. das Tietz, das Staatliche Museum für Archäologie, dieUniversitätsbibliothek, der Firmensitz der eins energie etc. werden einbezogen.4) Die Zahl barrierefrei nutzbarer Toiletten soll erhöht werden. Bei der Bestandsaufnahme und Zielformulierung sind körperlich eingeschränkte Menschen einzubeziehen.

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Weil die Gäste nicht nur mit dem IC kommen werden: FDP Fraktion fordert die Schaffung von Reisemobilstellplätzen!

Der Beschlussantrag der FDP-Fraktion, wonach die Stadtverwaltung zu prüfen hat, inwiefern im Chemnitzer Stadtgebiet die Möglichkeiten zur Schaffung von Reisemobilstellplätzen gegeben sind, hat eine Mehrheit im Chemnitzer Stadtrat erhalten. Dazu der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Jens Kieselstein: „Zur Kulturhauptstadt werden circa zwei Millionen Gäste erwartet. Insbesondere die Möglichkeit, dass viele Gäste mit dem immer beliebter werdenden Caravan ankommen werden, wird bisher außer Acht gelassen. Falls jemand innerhalb der Verwaltung glaubt, die Gäste würden nur mit Bus und Bahn ankommen, der wird 2025 aus allen Wolken fallen. Mit unserem Beschlussantrag gibt es einen klaren Auftrag an die Stadtverwaltung: Sie soll prüfen, wo es in Chemnitz die Möglichkeiten zur Schaffung von Reisemobilstellplätzen gibt. Die Städte Zwickau und Plauen haben vorgelegt, es ist an der Zeit, dass die Kulturhauptstadt 2025 endlich nachzieht.“ Der Beschlussantrag beinhaltet auch die Prüfung, wie eine Einbindung in ein Park&Ride-Konzept erfolgen könnte. Dazu Kieselstein weiter: „Wir müssen alle Mobilitätskonzepte- und Möglichkeiten berücksichtigen. Eine Einbindung in ein Park&Ride-Konzept erspart den Besuchern Stress und ermöglicht ihnen, in Ruhe anzukommen und entspannt weiter mit dem ÖPNV in Richtung Stadt zu fahren. Zudem wird dadurch der Verkehrsfluss innerhalb der Stadtgebietes nicht weiter belastet. “ Weiterhin soll auch die Einrichtung von Sanitäranlagen wie auch die Ausstattung der Stellplätze mit Ladestationen für E-Fahrzeuge geprüft werden. Dazu Kieselstein abschließend: „Ziel ist es, den Aufenthalt der Gäste so sorglos wie nur möglich gestalten, dazu gehört auch die Einrichtung einer Sanitäranlage in unmittelbarer Nähe. Auch eine Ladestation für Elektrofahrzeuge, wie etwa E-Bikes oder E-Autos, muss mitgedacht werden: Menschen, welche auf Elektromobilität setzen, müssen in der Stadt die notwendige Infrastruktur vorfinden, dazu gehören selbstverständlich auch Ladesäulen an den Reisemobilstellplätzen.“

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Bessere und zahlreichere öffentliche Toiletten in der Innenstadt nötig!

Der Beschlussantrag der FDP-Fraktion, wonach das bestehende Konzept „Nette Toilette“ jährlich zu evaluieren und eine qualitative wie quantitative Verbesserung öffentlicher Toiletten herzuführen ist, hat im Stadtrat eine Mehrheit erhalten. Dazu der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Jens Kieselstein: „Wir sehen, dass die aktuelle Anzahl an öffentlichen Toiletten im gesamten Stadtgebiet unzureichend ist, insbesondere bei Veranstaltungen wird dieses Problem verdeutlicht. Mit unserem Beschlussantrag fordern wir die Verwaltung zum Handeln auf: Wir brauchen weitere Partner der Initiative „Nette Toilette“, wir brauchen aber genauso zusätzliche, qualitativ hochwertige und barrierearme öffentliche Toiletten, welche auf dem gesamten Stadtgebiet verteilt sind. Auch in Gebäuden öffentlicher und halböffentlicher Träger, wie das Tietz oder das Staatliche Museum für Archäologie, müssen herangezogen werden. Es kann nicht sein, dass der Bürger öffentliche Einrichtungen mittels Steuern finanziert und ihm dann einfachste Dienstleistungen versagt werden!“ Insbesondere die Situation im Konkordiapark, dessen Umfeld durch starke Frequentierung geprägt ist, braucht eine schnelle Lösung. Dazu Kieselstein weiter: „Die Stadtverwaltung muss bereits vor Abschluss eines neuen Vertrages auch die Orte berücksichtigen, welche besonders beliebt und belebt sind. Sofern keine Partner der „Netten Toilette“ vor Ort sind, müssen reinigungsarme öffentliche Toiletten errichtet werden. Die Stadtverwaltung hat dafür Sorge zu tragen, dass der neue Betreiber das auch umsetzen kann.“ Auch eine Bekanntmachung im Themenstadtplan soll erfolgen, um so die Bürgerinnen und Bürger besser über die Lage öffentlicher Toiletten und Partner der „Netten Toilette“ zu informieren. Dazu Kieselstein abschließend: „Der Nutzen für die Bürger ist nur dann gegeben, wenn er auch weiß, dass es entsprechende Angebote gibt. Daher ist es notwendig, dass die Partner der „Netten Toilette“ wie auch alle öffentlichen Toiletten leicht auf der Website der Stadt im Themenstadtplan zu finden ist.“

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PRESSEMITTEILUNG: FDP- Fraktion stellt zwei nachhaltige Beschlussanträge für die Kulturhauptstadt 2025 zur Abstimmung

Die FDP-Stadtratsfraktion hat zwei Beschlussanträge für die kommende Stadtratssitzung am 08. Februar 2023 eingereicht, welche zur Vorbereitung und Einleitung mehrerer Maßnahmen zur Kulturhauptstadt 2025 dienen sollen. Der Beschlussantrag BA-002/2023 fordert die jährlich proaktive Evaluierung des bestehenden Konzeptes “Nette Toilette”, zudem soll seitens der Stadt im Rahmen eines Interessenbekundungsverfahrens ein privatwirtschaftlicher Betreiber gesucht werden. Der Beschlussantrag BA-003/2023 fordert die Überprüfung, wo innerhalb der Stadtgebietes Reisemobilstellplätze geschaffen werden könnten. Neben möglichen Standorten, dortigen Stellplatzkapazitäten und einer Kalkulation von Kosten zur Schaffung oder Ausweisung eines Platzes, soll weiterhin betrachtet werden, ob und mit welchen Mitteln ein Standort hinsichtlich benötigter Sanitäreinrichtungen und einer Einbindung in ein Park&Ride-Konzept geschaffen werden könnte. Dazu äußert sich der Stellv. Fraktionsvorsitzende der FDP-Fraktion, Jens Kieselstein, wie folgt:“Mit beiden Anträgen gehen wir initiativ einen Schritt nach vorn und ermöglichen so den reibungslosen Ablauf der Kulturhauptstadt 2025, wenn die Gäste kommen und sich bei uns aufhalten werden. Aber wir denken noch weiter: Beide Anträge sind so konzipiert, dass die Themen auch nach 2025 einen Nutzen für die Stadt darstellen und den Tourismus der Stadt Chemnitz weiter stärken werden.“ Dazu Kieselstein weiter:„Auch für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt ist die Ausweitung des Toilettennetzes, insbesondere im Konkordiapark, wichtig. Viele wissen nicht, wo sich aktuell überhaupt öffentliche Toiletten befinden, daher ist es besonders notwendig, diese öffentlichkeitswirksam aufzuzeigen.“ 

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Gibt es in der Stadt Chemnitz genügend Gästebetten, um alle Gäste der Kulturhauptstadt 2025 zu beherbergen?

Der Stadtrat Frank Müller-Rosentritt hat eine Ratsanfrage zu Gästebetten während der Kulturhauptstadt 2025 gestellt: Mit wie vielen Besuchern rechnet die Stadt Chemnitz zur Kulturhauptstadt 2025? Antwort: Über das ganze Kulturhauptstadtjahr 2025 werden etwa 2 Millionen Besucher in Chemnitz und der Kulturregion erwartet. Dies beruht auf Erfahrungswerten anderer Kulturhauptstädte auf Basis der offiziellen Evaluationsreports. Es werden sowohl Tagestouristen als auch Mehrtagesbesucher erwartet, zwei Drittel davon kommen aus einem Umkreis von 300 Kilometern, ein Drittel sind überregionale und internationale Besucher. Sind die aktuellen Übernachtungsangebote in der Stadt (Hotels, Jugendherbergen, etc.) aus Sicht der Verwaltung ausreichend, um der prognostizierten Besucherzahl adäquat zu begegnen? Antwort: Die Bewerbung zur Europäischen Kulturhauptstadt 2025 war immer auch eine sächsische Bewerbung. Es gibt ein Einvernehmen darüber, dass sich die Stadt Chemnitz, die Kulturregion und der gesamte Freistaat Sachsen als Gastgeber verstehen und Beherbergungsmöglichkeiten im gesamten Freistaat von diesem Titel profitieren werden. Die aktuellen Übernachtungsangebote, die in der Stadt Chemnitz vorhanden sind, werden daher als ausreichend angenommen. 2.1 Wenn nicht: welche Strategie verfolgt die Stadtverwaltung, um die Übernachtungsangebote zu erhöhen? Wie ist der Umsetzungsstand und mit welchen Herausforderungen sieht sich die Stadtverwaltung hierbei konfrontiert? Antwort: Die Stadt Chemnitz rechnet damit, dass die in Frage 2. skizzierten Kapazitäten in Summe für die Übernachtungsangebote der potenziellen Besucherzahlen an Qualität und Anzahl für die Umsetzung des Programmes ausreichend sind.

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