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BA-032/2020 Kohleausstieg

Zur zweitägigen Stadtratssitzung am 19. & 20.05.2020 hat die FDP-Fraktion einen Beschlussantrag die Prüfung eines vorzeitigen Kohleausstieges bis 2023. Dazu berichtete die Freie Presse. Darin soll die Stadtverwaltung zu prüfen, welche Optionen die Stadt Chemnitz als Miteigentümerin der Eins Energie sieht, damit die Eins Energie bereits ab 2023 vollständig aus der Verbrennung von Braunkohle verzichten kann (Umstellung auf Gas). Das Dokument zum Antrag finden Sie hier.

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BA-029/2020 Chemnitzer Bürger App

Zur zweitägigen Stadtratssitzung am 19. & 20.05.2020 hat die FDP-Fraktion einen Beschlussantrag zur Einführung einer Chemnitzer Bürger App eingereicht. Dazu berichtete unteranderem TAG24. In dieser fordern die Freien Demokraten, die Stadtverwaltung ein Konzept zur Einführung einer digitalen „Bürger-App“ zu entwickeln. Folgende Funktionen sollen unter anderem enthalten sein: 1. Mängelmeldung von defekten öffentlichen Anlagen, Fahrbahnen, Fußwegen, Stadtbeleuchtung 2. Informationen aus der Stadtverwaltung, Entsorgungspläne, Baustellen, Verkehrsstörungen, Verkehrspläne der CVAG, Veranstaltungen 3. Bürgerbefragungen 4. Touristische Informationen/ Angebote (z.B. digitale Schnitzeljagd mittels Geocaching, AR zur Chemnitzer Industrie- und Kulturgeschichte) 5. Zusammenführung von kommerziellen Angeboten 6. Online Terminvereinbarung für Behörden 7. „Häufig gestellte Fragen-Antworten“ – Bereiche Das Dokument zum Antrag finden Sie hier.

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Chemnitz soll kohlefreie und digitale Stadt werden

(CHEMNITZ 14.05.2020). Zur nächsten Stadtratssitzung am 19. Und 20.Mai 2020 stellt die FDP-Fraktion im Chemnitzer Stadtrat zwei Anträge zum Kohleausstieg bis 2023 und die Einführung einer digitalen Chemnitzer Bürger-App. Dazu der Fraktionsvorsitzender Dr. Dieter Füsslein: „Wir haben als Stadt die Gelegenheit einen wichtigen Beitrag zur Klimaneutralität beizutragen. Mit der Umstellung von Kohle auf Gas und Wasserstoff können wir bereits 2023 aus der Kohleverstromung vollständig aussteigen. Dafür müssen wir als Mitgesellschafter die EINS Energie bei diesem Vorhaben unterstützen.“ Des Weiteren möchte die FDP-Fraktion eine digitale Bürger-App einführen. Diese soll unteranderem den Bürgern ermöglichen zentral wichtige Information zu erhalten, Mängel an öffentlichen Straßen und Anlagen melden und digital Termine bei Behörden zu vereinbaren. Dazu der stellvertretende Fraktionsvorsitzender Jens Kieselstein: „Wir möchten Chemnitz langfristig in eine serviceorientierte und digitale Stadt weiterentwickeln. Behördengänge sollen bequem vom Sofa aus erledigt werden können, Schäden an öffentlichen Anlagen über eine Mängelmeldeplattform aufgezeigt werden oder Informationen über Baustellen, Verkehrsstörungen, Entsorgungspläne oder Veranstaltungen zentral abrufbar sein. Mit der Einführung einer digitalen Bürger-App soll der erste Schritt gemacht werden.“

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Stellungnahme der FDP Fraktion zur Stadtratssitzung vom 29.04.2020

(CHEMNITZ 29.04.2020) Zur Stadtratssitzung vom 29.04.2020 wurde der Beschlussantrag 048/2020 „Aufnahme von minderjährigen Geflüchteten aus Griechenland in Chemnitz“ behandelt. Die FDP-Fraktion hat sich dabei der Stimme enthalten. Dazu Stadtrat und Bundestagsabgeordnete Frank Müller-Rosentritt:   „Aus guten humanitären Gründen kennt unsere Verfassung keine Grenze von Menschen, welchen Deutschland Asyl gewährt, vorausgesetzt der Anspruch ist berechtigt. Auch Menschen, welche vor Krieg fliehen, helfen wir temporär. Eine willkürliche Festlegung von Merkmalen wie Anzahl und Alter erscheint der Sache nicht angemessen und kann bei Bedarf sogar bremsend wirken. Aus guten Gründen wird die Einwanderungspolitik auf Bundesebene geregelt. Eine Willensbekundung einzelner Städte Menschen unabhängig einer Prüfung aufzunehmen widerspricht dem Ziel einer humanen, kontrollierten Steuerung der Einwanderung und kann im schlimmsten Fall falsche Erwartungen bei den Betroffenen wecken.“

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Keine Diskriminierung im Einzelhandel – FDP-Fraktion fordert klare Handlungsempfehlungen

(CHEMNITZ 29.03.2020). Nach mehreren Berichten zufolge wird der Zugang für Eltern mit ihren Kindern zu Einzelhandelsgeschäften in der Stadt Chemnitz untersagt. Dazu der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Jens Kieselstein: „Es ist unfassbar, dass Eltern mit ihren Kindern der Zugang zu Geschäften untersagt wird. Insbesondere Alleinerziehende trifft diese Regelung sehr hart. Wir fordern daher die Stadt dazu auf, dass sie diese Diskriminierungen untersagt und klare Handlungsempfehlungen ausspricht, wie man konkret die Hygienevorschriften umzusetzen hat. Dabei soll die Stadt stets die Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen überprüfen und weitere Einschnitte für die Bevölkerung möglichst vermeiden.“

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Soforthilfemaßnahmen für Kleinstunternehmen und Soloselbstständige

(CHEMNITZ, 20.03.2020). Durch das Covid19-Virus kommt das öffentliche Leben zum Stillstand. Die Fraktion der Freien Demokraten befürworten das Vorgehen, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Kritisch wird die Situation der Gewerbetreibenden in der Stadt Chemnitz gesehen. Dazu der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Jens Kieselstein: „Es ist richtig und wichtig, dass wir als Gesellschaft gemeinsam gegen die Ausbreitung des Virus vorgehen, sodass die schwächsten von uns nicht gefährdet werden. Jedoch sollten wir darauf achten, dass wir nach der Viruskrise auch noch eine lebende Wirtschaft haben. Daher fordern wir die Stadtverwaltung dazu auf Soforthilfemaßnahmen für Kleinstunternehmen und Soloselbstständige aufzusetzen. Der liberale Oberbürgermeister aus Dresden zeigt eindrucksvoll, wie man die lokale Wirtschaft wertschätzt und unterstützt.“

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Clearingstelle für Gründer und Mittelstand

(CHEMNITZ 13.03.2020). Die Debatte um die Belebung des Brühls freut die FDP-Fraktion und beteiligen uns im Moment rege an dem Austausch mit den anderen Fraktionen und den Menschen auf dem Brühl. Die Art der Schließungen wie dem Escape-Room oder bei der Coffee-Art-Bar auf dem Brühl darf es in dieser Form in der Stadt nicht geben. Zumal bei genauer Beurteilung festzustellen ist, dass derartige Situationen vermieden werden können: „Es ist höchste Zeit, dass wir in derartigen Fällen zu einer pragmatischen Arbeitsweise kommen. Die Anstrengung zur Umwidmung in ein Urbanes Gebiet sehen wir als guten Schritt für einen lebendigen Brühl an, auch wenn hier der erste Schritt nach dem zweiten gemacht wird! Darüber hinaus besteht das Problem für Gründer und Gewerbetreibende nicht auf dem Brühl. Auf Grund der Vielzahl an Verordnungen und der erheblichen Bürokratie müssen wir in Chemnitz endlich eine schlagkräftige Unterstützung für die zukünftigen Macher auf Seiten der Verwaltung schaffen. Hier sehen wir die Wirtschaftsforderung in der Pflicht eine Unterstützungsangebot zu machen und dieses auch öffentlich zu kommunizieren. Diese Angebote sollte auch als eine Art Clearingstelle definiert werden, welche zwischen den Gründungswilligen sowie Gewerbetreibenden und der Stadtverwaltung im Fall von Problemlagen vermittelt. Ich finde es befremdlich, wenn erst massiv in die Öffentlichkeit gegangen werden muss, um etwas zu bewegen. Wir brauchen mehr Transparenz sowie Verbindendes in der Stadtgesellschaft. Das gehört zu einer zukunftsorientierten Standortpolitik.“, so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Jens Kieselstein.

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Servicewüste Chemnitz

(CHEMNITZ 02.03.2020). Das IW Köln hat für Haus & Grund Deutschland die 100 größten deutschen Städte in sieben Themenbereichen bezüglich der Servicefreundlichkeit untersucht und benotet: Leipzig kommt als insgesamt bestbewertete sächsische Stadt auf Platz 29. Danach folgen Dresden (Platz 36), Zwickau (61) und Chemnitz (91). „Eine Internet-Terminreservierung anstelle des Wartenummer-Automaten kann und darf doch nicht der Höhepunkt der Digitalisierung von Kommunalbehörden gewesen sein!“, so der FDP-Stadtrat Frank Müller-Rosentritt. Inwieweit hat die Digitalisierung der Kommunalverwaltungen Städte serviceorientierter und bürgerfreundlicher gemacht? Die sächsischen Städte schneiden bei dieser Frage leider nicht gut ab, belegen bestenfalls Plätze im Mittelfeld. Dazu Müller-Rosentritt: „Nicht nur auf Landesebene, auch im kommunalen Bereich steckt die Digitalisierung der Verwaltung in Sachsen immer noch in den Kinderschuhen. Ein digitales Vorbildland wie Estland ist längst an uns vorbeigezogen; Länder wie die Ukraine sind auf dem besten Weg dazu. Es ist schlichtweg peinlich, dass es im Jahr 2020 in Deutschland selbstverständlich möglich ist, seine gesamten Finanzen zu Hause oder unterwegs von PC oder Handy aus zu verwalten – aber für einfachste Bürokratie immer noch zum Amt gelaufen werden muss.“ Die komplette Studie gibt’s hier zum Download: https://www.iwkoeln.de/fileadmin/user_upload/Studien/Gutachten/PDF/2020/Gutachten_Staedteranking_Consult.pdf

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RA-044/2020 Tourismus- und Busparkplatzsituation

Am 22.01.2020 stellten die Stadträte Jens Kieselstein und Gordon Tillmann zum Thema Tourismus- und Parkplatzsituation folgende Anfrage. Wie viele Reisebusparkplätze stellt die Stadt zur Verfügung? Mit Stand Dezember 2017 stehen im Stadtgebiet neun ausgeschilderte Busparkplätze (Zeichen 314 in Verbindung mit Zusatzzeichen 1010-57 Straßenverkehrsordnung) teilweise mit zeitlicher Begrenzung zur Verfügung. Des Weiteren sind in öffentlich zugänglichen Parkierungsanlagen rund 130 Reisebusstellplätze zumeist außerhalb des Stadtzentrums verfügbar. Wo befinden sich diese? lfd. Nr. Standort lfd. Nr. Standort 1 Richard-Tauber-Straße, gegenüber Hotel Chemnitzer Hof 8 Promenadenstraße 2 Parkplatz An der Johanniskirche 9 Georgstraße, Omnibusbahnhof 3 Richard-Hartmann-Platz 10 Werner-Seelenbinder-Straße, Betriebshof CVAG   4 Theaterstraße, Pfortensteg 11 Parkplatz Wittgensdorfer Straße, Eissportstadion 5 Theaterstraße, Börnichgasse 12 Oberfrohnaer Straße, Stausee Oberrabenstein 6 Bahnhofstraße, Stephan-Heym-Platz 13 Neefestraße, Messe Chemnitz   7 Zschopauer Straße / Bahnhofstraße 14 Schönherrstraße   Wie wurden diese bisher genutzt? Stellen Sie dazu bitte für den Zeitraum 2015 bis 2019 die Nutzungszahlen auf. Eine Nutzerstatistik wird durch die Stadtverwaltung nicht geführt. Welche Nutzungszahlen erwarten Sie für das Jahr 2020? In Ermangelung der Nutzerstatistik ist eine Vorausschau auf das Jahr 2020 nicht möglich. Welche Veränderungen sind hier in Zukunft durch Baumaßnahmen zu erwarten bzw. geplant? Die Reisebusparkplätze Nr. 2 (Bebauung Johannisvorstadt), 3 (Bebauung Oberschule), 6 (nur Ein- und Aussteigen), 7 (Bebauung Johannisvorstadt) und 9 (Verlegung Omnibusbahnhof) werden in-folge von geplanten Entwicklungen entfallen. Wird es für wegfallende Stellplätze Ausweichmöglichkeiten geschaffen? Anteiliger Ersatz zum Aus- und Einsteigen könnte am geplanten Fernbusterminal in der Dresdner Straße realisiert werden. Gibt es ein ganzheitlichesTourismuskonzept der Stadt? Wenn ja, wie wurden dabei die Reiseunternehmen/ Fremdenführer, Gastronomie- und Einzelhandelsbetriebe in die Planung miteinbezogen? Wie schätzen Sie die aktuelle Situation der öffentlichen Toiletten, insbesondere für Rei-segruppen, in der Innenstadt ein? Gibt es dazu bereits Pläne? Plant die Stadt Mitglied in einem Tourismusverband der anliegenden Landkreise zu werden? Wenn Nein, wieso wurde sich dagegen entschieden? Wie hoch wären die Kosten der Mitgliedschaft in einem Tourismusverband? Die Fragen 7-12 der Ratsanfrage entsprechen nicht den Anforderungen des § 28 Abs. 6 SächsGemO.Es handelt sich hier nicht um eine einzelne Angelegenheit. Mit dieser Ratsanfrage soll ein Sach-verhalt erst in Erfahrung gebracht werden. Darauf deutet bereits der Wortlaut der Fragestellung hin (Wie viele? Welche Veränderungen? Zeitraum 2015-2019). Gegenstand der Ratsanfrage ist eine unbestimmte Anzahl von Sachverhalten, worüber sich die Fragesteller erst einen Überblick ver-schaffen möchten. Dieses Recht steht ihnen als Einzelstadträten nicht zu.Aus den o. g. Gründen wird die Beantwortung der Ratsanfrage teilweise abgelehnt. Das Dokument zur Anfrage finden Sie hier.

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RA-037/2020 Zustand Waldwege Glösa-Draisdorf

Am 21.01.2020 stellte der Stadtrat Gordon Tillmann bezüglich des Zustandes der Waldwege in Glösa-Draisdorf folgende Anfrage. Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, Zunehmend musste ich beobachten, dass die Waldwege am Rennsteig in Glösa-Draisdorf durch Holzeinschlagsarbeiten sich in einem desolaten Zustand befinden. Dadurch wird es für Fußgänger und Radfahrer gefährlich bzw. unmöglich diese zu benutzen. Daher bitte ich Sie um Beantwortung folgender Fragen. Wie schätzen Sie den aktuellen Zustand der Waldwege am Rennsteig im Stadtteil Glösa-Draisdorf ein? Waldwege dienen der forstlichen Erschließung des Waldes ebenso wie den Waldbesuchern. Der aktuelle Zustand der Wälder ist bekannt. Über die Abfuhrwege im Glösaer Wald wurden insgesamt 450 Festmeter Käfer- und Bruchholz zu den Holzpoltern transportiert. Der Zustand der Wege (Stand: 06.02.2020) ist für diese feuchte, meist frostfreie Witterung nicht ungewöhnlich. Da die Abfuhr der Holzpolter bis ca. Ende März dauert, erfolgen die Instandsetzungsmaßnahmen erst danach. Sind Ihnen weitere Waldwege in der Stadt bekannt, die sich in einem ähnlichen Zustand sich befinden? Wie sehen die Instandhaltungspläne für die Waldwege aus? Listen Sie dazu bitte Maßnahmen und den Zeitplan dazu auf. Die Fragen 2 und 3 entsprechen nicht den Voraussetzungen des § 28 Abs. 6 SächsGemO i. V. m. § 5 der Geschäftsordnung des Stadtrates.Ratsanfragen sind gemäß § 28 Abs. 6 SächsGemO nur dann zulässig, wenn sie sich auf „einzelne Angelegenheiten der Gemeinde“ beziehen. Hier werden nicht Sachverhalte zu einzelnen Angele-genheiten hinterfragt, sondern es wird die Auflistung einer Vielzahl von Inhalten und Daten erbe-ten. Letztere sind vom Fragerecht nach § 28 Abs. 6 SächsGemO nicht erfasst.Aus diesen Gründen werden die Fragen 2 und 3 der o. g. Ratsanfrage nicht beantwortet. Wie hoch ist das vorgesehene Budget diese instand zu setzen? Im Glösaer Wald wird die Instandsetzung der Wege höchstwahrscheinlich durch die eigenen Waldarbeiter erfolgen. Es werden insgesamt ca. 40 Arbeitsstunden angesetzt. Wie stellen Sie sicher, dass durch den Holzeinschlag ausschließlich die dafür vorgese-henen Rückegassen genutzt werden? Die Rückegassen werden, wo es notwendig ist, dauerhaft markiert. Die Maschinenführer werden vom kommunalen Revierleiter vor Ort eingewiesen und nahezu täglich kontrolliert. Das Dokument zur Anfrage finden Sie hier.

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