RA-022/2024 – Laufzeit bei Fahrradboxen

Der Stadtrat Jens Kieselstein hat eine Ratsanfrage zum Thema Laufzeit bei Fahrradboxen gestellt. Die gesamte Ratsanfrage wie folgt:

  1. Wer legt bei den neu aufgestellten Fahrradboxen die maximal mögliche Mietdauer fest?

    Antwort: Für den gegenwärtigen Testbetrieb ergibt sich die maximal mögliche Mietdauer von nur einem Tag in Anlehnung an die bestehende Parkgebührenordnung. Aus den Betriebserfahrungen in der Testphase soll dann für den späteren Regelbetrieb eine eigene Gebührenordnung für die Nutzung der Fahrradabstellanlagen entwickelt werden. Zur Attraktivitätserhöhung im Radverkehr wird dabei ein Angebot zu längeren Mietzeiträumen für die Fahrradboxen ein wichtiges Kriterium sein.

  2. Was passiert bei einer gemieteten Fahrradbox, wenn die maximale Mietdauer überschritten wird? Öffnet diese dann automatisch oder bleibt sie verschlossen, bis der Nutzer sie öffnet?

    Antwort: Eine automatische Öffnung der Fahrradbox wird aus Sicherheitsgründen selbstverständlich ausgeschlossen. Wenn die maximale Mietdauer eines Fachs überschritten wird, hat der Nutzer vielmehr auch weiterhin die Möglichkeit, das Fach zu öffnen. Allerdings muss er für die zusätzlich genutzte Zeit die entsprechenden Gebühren nachzahlen. Bei einer Überschreitung der Mietdauer über 3 Tage hinausgehend würde aber der Fachinhalt durch Mitarbeiter der Stadtverwaltung entnommen und dem Fundbüro übergeben. Ein solcher Fall ist bisher nicht eingetreten.

  3. Kann seitens der Stadtverwaltung ein Zugehen auf den Betreiber erfolgen mit dem Ziel das Nutzungskonzept dahingehend zu ändern, dass auch längere Abstellzeiten als 24 Stunden möglich sind?

    Antwort: Wie bereits unter Frage 1 dargestellt, liegt die Festlegung der möglichen Abstellzeiten nicht im Ermessen des Systembetreibers. Vielmehr wird die Stadt selbst hierzu eine Festlegung für den späteren Regelbetrieb treffen.