Februar 2022

Stadtverwaltung vernachlässigt offenbar Gewässerverunreinigung der Chemnitz

(Chemnitz, 16. Februar 2022): Stadtrat Frank Müller-Rosentritt, MdB stellte eine Ratsanfrage bei der Stadt, welche sich mit der Gewässerverunreinigung der Chemnitz befasst. Auf Höhe der Bierbrücke im Fluss Chemnitz liegen mehrere Verkehrsschilder, welche seit über einem halben Jahr nicht ordnungsgemäß beseitigt worden sind. Die Ratsanfrage beinhaltet die Fragen, warum die Beseitigung noch nicht erfolgte und wann die Stadtverwaltung beabsichtigt, dies zu tun. Dazu äußert sich MÜLLER-ROSENTRITT wie folgt: “Wieso der Verunreinigung der Chemnitz nicht sofort behoben wurde, ist mir schleierhaft. Sollte sich herausstellen, dass es der Stadtverwaltung entgangen ist, dann müssen wir uns fragen, welche Probleme noch übersehen wurden. Ich wünsche mir eine Verwaltung, welche sehenden Auges sofort handelt und nicht erst Monate später agiert”

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RA-030/2022 – Gewässerverunreinigung

Am 07. Februar 2022 hat der Stadtrat Frank Müller-Rosentritt eine Ratsanfrage zum Thema Gewässerverunreinigung gestellt: 1. Ist der Stadtverwaltung bekannt, dass sich seit einigen Wochen/Monaten mehrere Objekte der Straßenausstattung (mindestens zwei Verkehrsschilder des Verkehrszeichen 259, eine dazugehörige Stangenhalterung sowie eine Kunststoff-Sicherheitsbake) innerhalb des Flusses Chemnitz auf Höhe Fabrikstraße/Bierbrücke befinden? Antwort: Der Verwaltung war die Situation bislang nicht bekannt. Die Chemnitz ist ein Gewässer I. Ordnung.Dafür zuständig ist die Landestalsperren Verwaltung LTV. Diese wurde am 17.02.2022 durch dasTiefbauamt über die Umstände informiert. 2. Sind diese Objekte Eigentum der Stadt Chemnitz? Antwort: Nach Rücksprache mit dem Bauhof sind es keine Objekte der SVC. 3. Warum hat man bisher von einer Entfernung dieser Objekte aus dem Fluss abgesehen? Antwort: Die Chemnitz ist ein Gewässer I. Ordnung. Dafür zuständig ist die Landestalsperren VerwaltungLTV. 4. Plant die Stadtverwaltung für das Jahr 2022 in Kooperation mit externen Partnern eine Maßnahme mit Bürgerbeteiligung (z.B. eine koordinierte Räumaktion, oft benannt als „Frühjahrsputz“) zur Flussreinigung, um die Bürger für das Thema der Gewässerverschmutzung zu sensibilisieren und so weiterer mutwilliger Verschmutzung der Chemnitz vorzubeugen oder sind ihr solche Projekte innerhalb des Stadtgebietes bekannt? Antwort: Siehe Frage 1 Das gesamte Dokument finden Sie hier.

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Irrsinnige Öffnungszeiten des Standesamtes erregen die Gemüter

Das Standesamt in Chemnitz legt jeden Mittwoch einen Ruhetag ein. Eine Verwaltung, welche als Dienstleister agiert, sieht anders aus. Der stellv. Fraktionsvorsitzende, Jens Kieselstein, äußert sich wie folgt: „Unglaublich! Standesämter in anderen sächsischen Städten schaffen Zusatztermine, um den Brautpaaren entgegenzukommen, und Chemnitz macht zu. Das ist Live-Kabarett.“ Den gesamten Bericht finden Sie hier.

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BA-006/2022 – Umgang mit Totfunden.

Die FDP Fraktion hat foldene Punkte durchgesetzt: Der Stadtrat beauftragt die Verwaltung ihr aktuelles Verfahren im Umgang mit Totfunden vonHeimtieren zu überprüfen. Dabei soll sichergestellt werden, dass die Identifizierung derHalter von totaufgefundenen Heimtieren auch an Wochenenden für den Stadtordnungsdienstgewährleistet werden kann. Hierzu soll auch der Vertrag vom 08.09.2016 zwischen der Stadt Chemnitz und demTierschutzverein Chemnitz und Umgebung e.V. überprüft werden, inwiefern die vertraglicheLeistung auch an Wochenenden erbracht werden kann. Ebenfalls soll der Stadtordnungsdienst technisch in die Lage versetzt werden die Halter von Totfunden zu identifizieren. Dabei sollen Synergieeffekte mit dem Veterinäramt geprüftwerden. Die Ergebnisse der Überprüfung sollen dem Ausschuss für Klimaschutz, Umwelt undSicherheit bis zum 30.06.2022 vorgestellt werden Das gesamte Dokument findne Sie hier.

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BA-006/2022 – Dauerhafte Würdigung von Karl Clauss Dietel

In Zusammenarbeit der Fraktionen DIE LINKE/Die PARTEI, Bündnis 90/Die Grünen, CDU und SPD haben wir folgende Punkte durchgesetzt: Der Oberbürgermeister wird beauftragt, die Erarbeitung einer Konzeption für eine dauerhafteWürdigung des Produktgestalters und Künstlers Karl Clauss Dietel, für die Erinnerung ansein Wirken und für die Auseinandersetzung mit seinem Werk zu koordinieren, denKulturausschuss dabei einzubeziehen und die Konzeption dem Stadtrat vorzulegen.Wichtige Aspekte der Konzeption sollen sein: a) die Bedeutung seines Lebenswerkes als Formgestalter für die EuropäischeKulturhauptstadt Chemnitz;b) die öffentlichen Orte seines Wirkens in Chemnitz sowie die Sammlung seiner Werke;c) sein Wirken für Nachhaltigkeit und eine zukunftsgerechte Gestaltung seiner Heimatstadt. Das gesamte Dokument finden Sie hier.

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BA-001/2022 – Sichtbarkeit des Friedhofs Richterweg 5

In Zusammenarbeit mit der SPD-Fraktion haben wir folgende Punkte im Stadtrat durchsetzen können: Der Stadtrat fordert die Stadtverwaltung auf, durch folgende Maßnahmen die Sichtbarkeitdes Friedhofs Richterweg 5 als Ehrenfriedhof für sowjetische Kriegsopfer zu erhöhen:– Wegweiser/ Beschilderung an der Zschopauer Straße– Informationsstele am Friedhof mit dem auf der Webseite der Stiftung Sächsische Gedenkstätten hinterlegten Text: https://www.stsg.de/cms/dokstelle/chemnitz-reichenhainFür die Errichtung der Informationsstele ist die Förderung über die Stiftung SächsischeGedenkstätten zu prüfen. Die Gestaltung der Beschilderungen soll am Konzept des beabsichtigten professionellen Leitsystems in Hinblick auf die Kulturhauptstadt 2025 erfolgen. Das gesamte Dokument finden Sie hier.

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Dank dem Druck der FDP-Fraktion: Stadtverwaltung muss nun regelmäßig über Bauprojekte, welche im Zusammenhang mit der Kulturhauptstadt 2025 stehen, berichten!

Die FDP-Fraktion hat in der Februarsitzung des Stadtrates einen Beschlussantrag vorgelegt, wonach die Stadtverwaltung Chemnitz regelmäßig über Bauprojekte, welche im Zusammenhang mit der Kulturhauptstadt 2025 stehen, im Ausschuss für Stadtentwicklung und Mobilität sowie im Strategieausschuss berichten muss. Der Beschlussantrag fand wie folgt eine Mehrheit im Stadtrat: Die Stadtverwaltung wird beauftragt, beginnend mit dem III. Quartal 2022, vierteljährlich über dieBaumaßnahmen im Zuge der Kulturhauptstadt 2025 im Strategieausschuss sowie im Ausschussfür Stadtentwicklung und Mobilität zu berichten. Die regelmäßige Berichterstattung soll auffolgende Punkte eingehen: Es soll eine aktuelle Liste mit Bauvorhaben im Rahmen der Kulturhauptstadt 2025 angefertigtwerden, die übersichtsartig den Stadträten zur Verfügung gestellt wird. Diese Auflistung sollalle Baumaßnahmen, einschließlich der Interventionsflächen, beinhalten und so denStadträten einen besseren Überblick über die aktuellen Baumaßnahmen, deren Kosten,Zeitpläne und mögliche Probleme innerhalb des großen Projektes Kulturhauptstadtverschaffen. Die Auflistung soll weiterhin die Abgrenzung in den Zuständigkeiten für dieBaumaßnahmen zwischen Stabsstelle Kulturhauptstadt, Kulturhauptstadt GmbH sowie denÄmtern enthalten. Auch die öffentliche Infrastruktur – besonders die Verkehrsinfrastruktur – wird im Jahr derKulturhauptstadt von immenser Bedeutung sein. Daher soll über mögliche Einschränkungenund Verzögerungen von Baumaßnahmen frühzeitig informiert werden, die zumKulturhauptstadtjahr 2025 die Durchführung von Kulturhauptstadtprojekten erschweren odererheblich beeinträchtigen. Hinsichtlich der Reihenfolge und des Baufortschritts soll informiert werden, inwiefern einePriorisierung zwischen den einzelnen Projekten erfolgt ist und welche Vorteile für die(termingerechte) Fertigstellung damit einhergehen. Mit Blick auf das Ziel einer Fertigstellung bis 2025 soll den Stadträten ein Zeitplan mitfestgelegten Meilensteinen vorgelegt werden, anhand dessen diese Bauprojekte verfolgtwerden. Etwaige Anpassungen im Verlauf oder Verzögerungen sind anhand dieserInformationsprozesses unverzüglich und außerhalb der vierteljährigen Berichterstattungmitzuteilen

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